STRESS ABBAUEN

Warum Sport gegen Stress hilft
 

Im allgemeinen Sprachgebrauch weckt Stress vor allem negative Assoziationen. Zu viele Termine, √úberforderung, Selbstoptimierung etc., all das bereitet uns im Alltag ‚ÄěStress‚Äú. Biologisch betrachtet hat Stress f√ľr uns jedoch zun√§chst einmal eine sehr n√ľtzliche Funktion: Er versetzt den K√∂rper in einen Alarmzustand, in dem wir in der Lage sind, Herausforderungen zu meistern und Aufgaben zu bew√§ltigen. Evolutionsbiologisch geh√∂ren dazu vor allem so genannte¬†"Fight-or-Flight"¬†Reaktionen, das hei√üt, die Muskeln spannen sich an, Adrenalin wird ausgesch√ľttet, die Herz- und Atemfrequenz steigt, und Energie wird bereitgestellt. Jetzt sind wir in der Lage, auf einen Stressausl√∂ser zu reagieren, uns zu verteidigen oder zu fliehen. Stress ist also eine √ľberlebenswichtige Funktion unseres K√∂rpers.

 

Unter Stress setzt der Körper Prioritäten

Gleichzeitig vernachl√§ssigt unser K√∂rper in einer Stresssituation aber alle Funktionen, die nicht akut relevant sind. So haben¬†Verdauung,¬†Immunsystem¬†und Sexualfunktion beispielsweise keine Priorit√§t und m√ľssen warten, bis der Stress bew√§ltigt ist. Evolutionsbiologisch ist das sinnvoll: Wir erleben einen kurzen Stresspeak, in dem die Aufgabe in Angriff genommen wird, nach einigen wenigen Minuten kehrt der K√∂rper aber wieder zur√ľck in den Entspannungszustand, und Verdauung und Immunsystem werden wieder angekurbelt. Das Problem: Diese urspr√ľngliche Form von Stress, also eine akute Anspannung gefolgt von Entspannung, entspricht kaum noch unserer heutigen Lebensrealit√§t.

 

Chronischer Stress macht krank

Zeit- und Termindruck, Multitasking und st√§ndige Erreichbarkeit stressen uns nicht mehr akut, sondern in immer k√ľrzeren Abst√§nden und f√ľr immer l√§ngere Zeitr√§ume, also dauernd und chronisch.¬†So erleben wir eine permanente Grundanspannung und ein zu hohes Basislevel an Stress.¬†Das st√§ndige Aktivierungsniveau f√ľhrt zu einer h√∂heren Konzentration unseres Stresshormons Cortisol. Wird selbiges nicht durch Bewegung neutralisiert, wird die eigentlich vor√ľbergehende Muskelanspannung schnell zur Muskelverspannung. Kopf- und R√ľckenschmerzen sind die Folge. Zus√§tzlich kann die verminderte Funktion des Immunsystems kurzfristig zu Infekten f√ľhren und die gedrosselte Verdauung Magen-Darmbeschwerden verursachen.

 

Warum Stress und Übergewicht zusammenhängen

Aber nicht nur Magen-Darmprobleme sind eine unangenehme Begleiterscheinung von Stress, auch¬†‚ÄěStress-eating‚Äú¬†ist ein typischer Bew√§ltigungsmechanismus, wenn wir stressigen Situationen ausgesetzt sind. Der permanente Alarmzustand versetzt den K√∂rper in eine Art √úberlebensmodus. Um im Ernstfall √ľberleben zu k√∂nnen, verlangt der K√∂rper so schnell wie m√∂glich nach m√∂glichst viel Energie, die wir dem K√∂rper haupts√§chlich √ľber hochkalorische und kohlenhydratreiche Lebensmittel zuf√ľhren, wie zum Beispiel S√ľ√üigkeiten. Auf diese Weise suggeriert Stress dem K√∂rper Hunger und wir nehmen √ľberfl√ľssige Kalorien auf. So kann Stress neben gesundheitlichen Problemen auch ungeliebte zus√§tzliche Pfunde verursachen.

 

Stress abbauen durch Bewegung

√úbergewicht, Krankheit, Unausgeglichenheit: Chronischer Stress hat viele negative Auswirkungen. Entsprechend tun wir gut daran, dauerhafte Stressbelastung m√∂glichst zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Eine einfache M√∂glichkeit Stress abzubauen bietet dir wellyou. Denn¬†Sport hilft gegen Stress¬†gleich auf mehreren Ebenen. Durch das Training werden unter anderem Endorphine und Serotonin ausgesch√ľttet. Diese Hormone machen nicht nur gl√ľcklich, sondern sie helfen dem K√∂rper auch dabei, das Stresshormon Cortisol besser abzubauen. Sport ist also aktive Entspannung.

 

Sport fördert deine Stressresistenz

Durch regelm√§√üigen Sport gew√∂hnst du deinen K√∂rper au√üerdem an √§hnliche Belastungssymptome, wie sie auch in stressigen Situationen auftreten, sprich: Herzklopfen, Muskelanspannung, Schwitzen, etc. Der K√∂rper wird so darauf trainiert, mit dieser Form der Belastung umzugehen. Treten die Symptome nun das n√§chste Mal in einer stressigen Situation auf, ist der K√∂rper an die Belastung bereits gew√∂hnt, kann schneller darauf reagieren und in den Entspannungszustand zur√ľckkehren. Kurz gesagt:¬†Sport macht uns stressresistenter¬†und wir sind in k√ľnftigen Stresssituationen gelassener.

 

Trainieren in Zeiten von Corona

Mit einem gezielten Fitnesstraining kannst du also nicht nur fitter und körperlich leistungsfähiger werden, sondern auch dein Stresslevel senken. Gerade in Zeiten von Corona, wo Bewegungsmangel vorprogrammiert ist, helfen die Home-Workouts von wellyou. Mehr dazu findest Du hier: https://wellyou.eu/home-training-videos. Mach mit und bleib gesund!